Ist ein Smart Home wirklich so unsicher, dass man besser darauf verzichtet?
Ich nutze bisher lieber einfache Zeitschaltuhren und habe Bedenken, mir vernetzte Geräte ins Haus zu holen. Machen smarte Steckdosen oder Sicherheitskameras das eigene Zuhause am Ende nur angreifbarer?
1 Antwort
Nein, Sie müssen nicht grundsätzlich auf ein Smart Home verzichten, sollten beim Einrichten vernetzter Geräte aber ein paar einfache Sicherheitsregeln beachten.
Einfache Zeitschaltuhren sind zwar unschlagbar simpel, doch auch moderne smarte Geräte lassen sich mit Bedacht sicher nutzen:
1. Eigene Passwörter vergeben: Ändern Sie bei jedem neuen Gerät sofort die voreingestellten Standard-Kennwörter. Wählen Sie individuelle und starke Zugangsdaten, besonders bei Kameras.
2. Updates regelmäßig einspielen: Halten Sie die Software der Geräte und Ihres WLAN-Routers stets aktuell. Viele Hersteller schließen mit solchen Aktualisierungen bekannte Sicherheitslücken.
3. Gastnetzwerk nutzen: Richten Sie auf Ihrem Router ein separates WLAN für Gäste ein und verbinden Sie smarte Steckdosen oder Kameras darüber. So bleiben Ihre Computer und Handys bei einem eventuellen Problem getrennt und geschützt.
4. Nur das Nötigste ins Internet lassen: Prüfen Sie in den Einstellungen der Geräte, ob ein Zugriff von unterwegs wirklich erforderlich ist oder ob die Steuerung zu Hause im eigenen WLAN völlig ausreicht.
Wir von GEYRA helfen Ihnen dabei, indem unser Programm auf Ihrem Windows-PC alle verbundenen Smart-Home-Geräte in Ihrer FRITZ!Box übersichtlich anzeigt und Sie sofort benachrichtigt, sobald ein neues oder unbekanntes Gerät in Ihrem Heimnetz auftaucht.