Warum erreicht mein WLAN-Stick am Repeater nicht die volle Geschwindigkeit?
Mein neuer WLAN-Stick hat auf dem Papier deutlich niedrigere Übertragungsraten als mein Repeater. Verschenke ich dadurch Geschwindigkeit oder reicht die Leistung für den Alltag trotzdem völlig aus?
1 Antwort
Dass Ihr WLAN-Stick nicht das theoretische Tempo des Repeaters erreicht, ist ganz normal: Eine WLAN-Verbindung ist immer nur so schnell wie das schwächste beteiligte Gerät.
Hier sind die wichtigsten Punkte, warum das im Alltag meist kein Problem ist:
1. Das schwächste Glied zählt: Wenn der Repeater technisch sehr schnell funken kann, der Stick aber eine geringere Maximalgeschwindigkeit unterstützt, bremst der Stick die Übertragung aus. Beide einigen sich automatisch auf das Tempo, das der Stick verarbeiten kann.
2. Herstellerangaben sind Idealwerte: Die Zahlen auf der Verpackung sind theoretische Höchstwerte unter Laborbedingungen. Wände, Entfernung und andere Funknetze in der Nachbarschaft verringern das tatsächliche Tempo ohnehin deutlich.
3. Völlig ausreichend für den Alltag: Für normales Surfen, Videokonferenzen oder Streaming in HD und 4K genügen in der Regel bereits 25 bis 50 Megabit pro Sekunde. Solange Videos nicht ruckeln und Webseiten zügig laden, bemerken Sie den Unterschied bei normalen Anwendungen gar nicht.
4. Bessere Platzierung prüfen: Stecken Sie den Stick nach Möglichkeit nicht direkt hinten an das PC-Gehäuse aus Metall, sondern nutzen Sie ein kurzes USB-Verlängerungskabel, um den Stick etwas freier im Raum zu platzieren.
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